„Was kostet professionelle IT-Betreuung eigentlich?" – eine der häufigsten Fragen von Unternehmen und Praxen. Die ehrliche Antwort: Es kommt auf das Modell an. Dieser Ratgeber erklärt die zwei gängigen Abrechnungsarten und warum ein planbarer Festpreis fast immer die günstigere Wahl ist.
Modell 1: Abrechnung nach Stunden
Sie zahlen pro Einsatz. Klingt fair, hat aber einen Haken: Sie zahlen nur, wenn etwas kaputt ist. Niemand kümmert sich proaktiv – Probleme werden erst behoben, wenn sie wehtun. Die Kosten sind dadurch unvorhersehbar und im Ernstfall (Ausfall, Ransomware) schnell hoch.
Typische Sätze liegen bei 110–130 € / Stunde zzgl. MwSt., dazu Anfahrt. Für gelegentliche Kleinigkeiten okay – für den laufenden Betrieb riskant.
Modell 2: Managed Services zum Festpreis (MSP)
Hier zahlen Sie eine feste monatliche Pauschale und ein Dienstleister übernimmt den kompletten Betrieb – proaktiv. Statt zu reparieren, wird überwacht und vorgebeugt, damit Störungen gar nicht erst entstehen.
Was im Festpreis steckt
- 24/7-Monitoring von Servern, Netzwerk und Arbeitsplätzen
- Patch- & Update-Management nach ITIL
- Backup & Disaster Recovery (3-2-1 nach BSI)
- Endpoint Detection & Response (EDR) gegen Ransomware
- Service-Desk mit Ticketsystem & festen Reaktionszeiten (SLA)
- fester Ansprechpartner statt anonymem Callcenter
Warum planbar günstiger ist als reaktiv
Entscheidend sind nicht die Stunden, sondern die Total Cost of Ownership: Ein einziger Tag Stillstand oder ein Ransomware-Vorfall kostet mehr als ein Jahr Festpreis-Betreuung. Proaktive Wartung verhindert genau diese teuren Ausfälle – und Sie kalkulieren Ihr IT-Budget langfristig und transparent.
Was passt zu Ihnen?
Als Managed Services Provider am Bodensee schnüren wir das passende Paket nach einer kurzen, kostenlosen Bedarfsanalyse – vom kleinen Team bis zur standortübergreifenden Server-Landschaft.